Monitor-Testbild
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Letzte Überarbeitung: 14.05.2013


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Achtung! Wenn hier links kein Menü gezeigt wird, bitte Menü anklicken!
 

Besonders dann, wenn ein Monitor zur Bildbearbeitung benutzt wird, muss man sich darauf verlassen können, dass er wirklich optimal justiert (kalibriert) ist. Sonst sind evtl. alle von uns bearbeiteten Bilder auf einem "richtigen" Monitor zu dunkel oder haben einen Farbstich. → Beispiel

Deshalb sollten Monitor und PC regelmäßig nach den folgenden Regeln aufeinander abgestimmt werden! Erst danach darf der Drucker justiert werden!

 

Grundeinstellung
 

 

 

 

 
Bei richtig eingestelltem Monitor sollten alle Felder zu sehen sein! Auch schräg von der Seite!
Wenn nicht, sollten Kontrast und Helligkeit neu justiert werden!

Der schwarze Hintergrund muss tiefschwarz sein, aber Y und Z sollten sich noch (geringfügig!) unterscheiden! Alterschwache Röhrenmonitore habe da ein Problem! Zur exakten Justierung habe ich die letzten drei Felder darunter vergrößert dargestellt. Feld "10" sollte sich noch vom Untergrund unterscheiden.

TFT-Bildschirme sind häufig zu hell eingestellt. Schwarz ist dann nicht tiefschwarz.
Kontrolle: Die Kontur eines vor den schwarzen Bereich dieses Testbildes gehaltener schwarzer Gegenstandes darf nicht erkennbar sein!

 


.... und hier noch drei helle Felder im Großformat!

Besonders die TFT-Bildschirme von Notebooks werden hier Probleme haben.

Die Zahlen geben übrigens die Helligkeitsstufen an, die einem Digitalbild zur Verfügung stehen. (1 = Schwarz; 256 = Weiß )  →Mehr Infos



Wer es ganz gründlich machen will, sollte das Eizo Monitor-Testprogramm *) downloaden und dann den zweiten Kasten in der ersten Reihe anklicken. Dort muss das "1%"-Rechteck sich noch ganz schwach vom Untergrund abheben.
Andererseits darf der schwarze Rand des Monitors nicht deutlich dunkler sein, als der obere Bereich des Testbildes!

Wenn dein Monitor diese Bedingungen nicht erfüllt, ist er für eine Bildbearbeitung nicht geeignet! __________
*) das Programm läuft auch unter Vista und Windows7
 

Hier gleich mal ein praktisches Beispiel

Anklicken zeigt ein bearbeietes Bild

Wenn auf diesem Bild-Ausschnitt der schwarze Kreis im Schattenbereich deutlich zu sehen ist, dann ist der Monitor zu hell oder der Gammawert zu niedrig ("flau") eingestellt. Der pechschwarze Hintergrund des Testbildes (ganz oben) ist dann bestimmt nur dunkelgrau!
Auf einem gut justierten Monitor ist der Kreis fast unsichtbar! Wundere dich also nicht, wenn die von dir bearbeiteten Bilder auf anderen Bildschirmen ganz anders aussehen und man solch einen Kreis nicht sehen kann!
Anklicken des obigen Bildes zeigt ein mit PhotoShop und "Tiefen/Lichter" bearbeitetes Bild, das auf jedem Monitor eine Durchzeichnung im Schattenbereich zeigt. Schwarz ist trotzdem schwarz!


Farbkorrektur und Farbsättigung

Hier ein Testbild, um die korrekte Farb-Justierung seines Monitors zu überprüfen. Es findet sich in Wikipedia und wurde von Torge Anders entwickelt. Tritt auf einer oder mehreren der drei grauen Flächen ein Buchstabe (R für Rot, G für Grün oder B für Blau) stark hervor, sollte der Gammawert des korrespondierenden Monitor-Farbkanals korrigiert werden.
Achtung! Bei TFT-Bildschirmen muss hier die Richtungsabhängigkeit (sh. unten) beachtet werden!

Das Bild ist auf einen Gammawert von 2,2 eingestellt – den gebräuchlichen Wert für IBM-kompatible PCs.

Zur Justierung wählt man das Menü mit dem die Farben verändert werden können (ist bei jeden PC anders!). Was dann folgt, ist viel Fummelei, ggf. auch noch mit einzelnen Farben!
 

Der Hintergrund dieses Textes sollte dann rein weiß, der Hintergrund des linken Menüs völlig neutral grau sein!

Wer es noch gründlicher machen will, kann ein kostenloses Programm herunterladen. Download : www.hex2bit.com/products
Ca. 85.- Euro kostet das billigste Profi-Programm (www.colorvision.ch)


Wer in dem nebenstehenden Testbild keine "47" sondern nur eine "17" oder gar keine Zahlen sieht, hat eine Rot-Grün-Sehschwäche und deshalb Probleme mit dem Justieren der Farben des Monitors.

Eine korrekte Justierung von Helligkeit, Kontrast und Farben garantiert aber noch keine richtige Farbsättigung. In dem unteren Bild ist links eine um 25% zu niedrige, rechts eine um 25% zu hohe Farbsättigung eingestellt. Auch wenn man persönlich für etwas "sattere" Farben bei seinen Fotos schwärmt, sollte man das durch entsprechende Vorgabe im Setup der Kamera oder bei der Bildbearbeitung erreichen. Der Monitor sollte möglichst neutral eingestellt sein.



TFT-Bildschirme

TFT haben zwar kein Problem mit Bildschirmverzerrungen (sh. unten), aber dafür andere.
Deshalb kann ich nur dringend raten, vor dem Kauf eines Monitors die nachfolgenden Tests durchzuführen! Dazu einfach diese Seite auf ein Notebook herunterladen und offline aufrufen.
 

Richtungsabhängigkeit:

Die Richtungsabhängigkeit ist das größte Problem der TFTs. Nur sehr gute (teure) TFTs erfüllen die Anforderung, dass die obige Graustufentreppe - auch unter 45° von oben oder von der Seite betrachtet - noch einwandfrei ist.
Besonders deutlich wird die Richtungsabhängigkeit bei diesem Testbild.
Die obere Fläche wechselt dann evtl. von violett zu grün, wenn man das Testbild von oben und unten betrachtet. Besonders leicht zu erkennen, wenn man am Notebook den Monitor bewegt.
Aber direkt von vorne sollte die Welt noch in Ordnung sein! Die folgenden Test sollten dann in der Position vorgenommen werden, die einen (fast) farblosen Würfel zeigt. Auch beim "Farbtest" auf dem Testbild "Kontrast" (sh. unten) wird aus einer geringfügig anderen Position völlig anders aussehen. Bei vielen Bildschirmen gibt es bereits Unterschiede, wenn der Farbbalken vom unteren zum oberen Monitorrandbereich gescrollt wird.
(URL der Quelle)

 

Darstellung geringer Farbnuancen
 

 
 
 

Hier geht es darum, ob der Monitor auch leichte Farb-Unterschiede zeigen kann! Auf einem guten Monitor ist das obere Rechteck leicht grünlich, das untere leicht rötlich. Das mittlere ist neutralgrau. Aus jeder Blickrichtung müssen die Farben völlig gleich sein!
Ein billiger TFT-Bildschirm wird hier zweifellos kapitulieren! Sicherlich kann man die Farben sehen, wenn man schräg darauf sieht .... aber dann können oben X, Y und Z nicht mehr differenziert werden!

Also Vorsicht bei der Bildbearbeitung, besonders bei einer Farbkorrektur!


 
Gute TFT-Bildschirme haben keine Problem mit zarten Farbnuancen. Die zeigen auch den leicht gelblichen Hintergrund dieser beiden Zeilen!  (RGB (FF,FF,E6)

 


Pixelfehler


TFT-Bildschirme haben manchmal ein Problem, das Röhrenmonitore nicht kennen: Pixelfehler. Im Gegensatz zu den Sensoren von Digitalkameras sind einzelne Fehlpixel bei Bildschirmen kein Reklamationsgrund. Deshalb sollte man sich vor dem Kauf davon überzeugen, dass ein Bildschirm fehlerfrei ist!
Dazu klickt man in dem Nokia Ntest-Monitor-Testprogramm den vierte Kasten in der zweiten Reihe an und klickt mit der linken Maustaste alle Farben (Weiß, Rot, Grün, Blau, Schwarz) durch. Bei keiner sollte ein einzelnes Pixel fehlen!


Kontrast

TFT-Bildschirme sind häufig extrem kontrastreich und "bunt" eingestellt. Das ist für Textbearbeitung usw. ganz zweckmäßig, aber nicht für die Bildbearbeitung!

Als besonders kritisch hat sich dieses Bild gezeigt. Der darunter gezeigte Bildausschnitt darf keine leuchtenden Farbkleckse zeigen, sondern nur relativ gleichmäßige Farbflächen.
Ggf. müssen Kontrast und Farbsättigung entsprechend reduziert werden.
Der "richtige" Farbton des Anzugs wird in dem Farbbalken darunter gezeigt. Bei einem gut justierten Bildschirm darf es keinen nennenswerten Farbunterschied geben.
 
 

 

Hauttöne


Besonders bei Beamern und TFT-Bildschirmen ist die Farbjustierung  auf die einwandfreie Wiedergabe von Hauttönen manchmal ein Problem.
Dazu hier ein Bild, das sich durch kräftiges Blau und Grün als besonders schwierig erwiesen hat.
Wenn hier die Farben stimmen, dann sind auch die Farben der anderen Bilder ok!


 


 

Röhrenmonitore

Röhrenmonitore sollten natürlich alle obigen Tests bestehen, was z.T. aber problemloser ist als bei TFT-Bildschirmen. Dafür kennen letztere ein anderes Problem nicht: Verzerrungen und Randunschärfe.
Wer sich unglücklich machen will .... mit dem Nokia-Ntest Monitor-Testprogramm kann die Randschärfe, Verzerrungsfreiheit usw. überprüft werden.
Bei Aufruf des Programms sollten alle Kreise einwandfrei rund und die Linien auch am Rand völlig parallel sein!
Bei Aufruf des fünften Kastens in der zweiten Reihe sollten der Text an allen Stellen des Bildschirms gleich scharf sein!

 

Beamer

Viele Beamer sind eigentlich für eine "Diashow" nicht wirklich geeignet. Die Farbwiedergabe ist enttäuschend. Schwarz ist nicht richtig schwarz, die Brillanz ist weg, wenn der Raum nicht völlig dunkel ist ...
Aber vielleicht ist DEIN Beamer ja sehr viel besser! Zumindest der obige Graustufen-Test sollte bestanden werden. Wer höhere Ansprüche stellt, kann noch das Nokia Monitor-Testprogramm verwenden. Das Thema Graustufen kann dort sehr gut mit dem zweiten Kasten in der ersten Reihe bewertet werden. Auf einem guten Monitor heben sich (fast) alle "%"-Rechtecke (wenn auch ganz schwach) vom Untergrund ab. Zeigt dein Beamer das auch? Vermutlich nicht ....
Dafür stellt die Richtungsabhängigkeit kein Problem dar. Man betrachtet ja ein projiziertes Bild. Das wird - je nach Güte der Leinwand - bei seitlicher Betrachtung zwar dunkler, die Farben ändern sich aber nicht.

Die Darstellung geringer Farbnuancen (sh. Testbild oben) lässt häufig zu wünschen übrig.
Sehr wichtig ist, dass Hauttöne halbwegs natürlich wiedergegeben werden.

 

LCD- und Plasma-(TV)Bildschirme

Zunehmend werden Digitalbilder auch auf großen TV-Bildschirmen betrachtet. Sie können natürlich -  wie oben geschildert -  auf Farbwiedergabe und Graustufen-Wiedergabe getestet werden.
Überprüft werden sollte aber auch, ob die Bilder nicht  verzerrt werden (sh. Bild).
Im Idealfall haben 4:3 Bilder volle Bildhöhe und schwarze Streifen rechts und links.
16:9 Bilder sollten den Bildschirm (ohne schwarze Streifen oben und unten) völlig ausfüllen!
→ Hier kann ein 16:9 Originalbild heruntergeladen werden (rechte Maustaste)
Bei Voll-HDTV-Geräten dürfen Bilder, die etwas weniger als 1920 Pixel Breite haben, nicht die ganze Bildschirmbreite ausfüllen (→Beispielbild). Sonst ist etwas mit der Einstellung des Bildschirms oder des PC nicht in Ordnung.

 



Warum darf eine Bildbearbeitung nur auf einem guten Monitor erfolgen?

 

       

 

So sieht die Datei auf einem dejustierten Monitor aus.

 

So sieht die Datei auf einem richtig justierten Monitor aus

   

(z.B. gelbstichig und dunkel)

   

Die Bilddatei

 

   
   

Nach der Bildbearbeitung am dejustierten Monitor:

   
   

   
         
   

Wenn diese so bearbeitete Datei auf einem richtig justierten Monitor angesehen wird:

       

(Blaustichig und zu hell)

Achtung: Bei der letzten Überarbeitung eingefügte Texte sind grün markiert!
 


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